Praxis Hans Peter Weber



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Praxis Hans Peter Weber

Praxis Hans Peter Weber

Musik

 

... entsteht und vergeht - sie geschieht in der Zeit und steht, da musikalisches und seelisches Geschehen innig verwandt sind, in engster Beziehung zum menschlichen Sein.


... berührt und bewegt - sie kann Türen öffnen zum Erleben, zu Gefühlen, zum Inneren, und uns mit unserem ureigenen Wesen in Berührung bringen.


... umfasst im therapeutischen Kontext alles, was klingt: improvisierte Musik, komponierte Musik - Rhythmen, Klänge, Melodien, stimmliche Äusserungen, Geräusche - und Stille.


„Wie ist das klein, womit wir ringen. Was mit uns ringt, wie ist das gross“  (Rilke)

Musiktherapie

 

... ist eine psychotherapeutisch orientierte Behandlungsmethode, bei der Musik aktiv (improvisierend) oder rezeptiv (hörend) eingesetzt wird und der Patientin / dem Patienten ermöglicht, zu erleben, sich auszudrücken, zu kommunizieren, experimentell zu handeln und zu individuellen Ressourcen zu finden.


... ist ein prozesshaftes Geschehen, für dessen Verlauf die Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn von wesentlicher Bedeutung ist: die therapeutische Wirkung entfaltet sich durch die Kommunikation innerhalb der therapeutischen Beziehung und in der gemeinsamen musikalischen Aktivität im Erleben, Wahrnehmen, Fühlen, Erkennen, Verstehen und Handeln.


... ist ein Erfahrungsweg: sie bietet suchenden Menschen Raum, ohne Leistungserwartungen sich selbst zu begegnen, sich in der Begegnung mit einem Gegenüber zu erleben, Resonanz zu erfahren, Vorstellungen, Überzeugungen, Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und auf kritische Punkte in der Lebenseinstellung und -gestaltung aufmerksam zu werden.


Musikalisches Tun (sowohl im Hören wie in spielerischen Erfahrungen mit Instrumenten und der eigenen Stimme) kann einen therapeutisch-kreativen Prozess in Gang bringen, welcher körperlich, seelisch und geistig stabilisierend, aufbauend, klärend und heilend wirkt.


„Resonanz erfahren bedeutet, im innersten Wesen angesprochen, gemeint, zugehörig und mit dem Lebendigen verbunden zu sein“  (B. Gindl)

Guided Imagery and Music

 

... ist eine eigenständige, imaginationszentrierte Methode der rezeptiven Musiktherapie, welche in den 1970er-Jahren von der Musikerin und Psychotherapeutin Helen Bonny (USA) entwickelt wurde, und bei der meist klassische Musik eingesetzt wird, um Ängste und Konflikte zu verarbeiten, ungenutzte Potenziale bewusst zu machen und das persönliche Wachstum anzuregen. GIM ist ein tiefenpsychologisch orientiertes Verfahren, das jedoch auch transpersonale und spirituelle Elemente enthalten kann.


Der Klient hört Musik und wird vom Therapeuten begleitet sowie durch kurze Fragen ermutigt, sein Erleben (Gefühle, Bilder, Körperempfindungen, Sinneseindrücke, Vorstellungen, Erinnerungen) wahrzunehmen und mitzuteilen.


Eine GIM-Sitzung dauert in der Regel 50 bis 90 Minuten und besteht aus fünf Phasen: Vorgespräch, Entspannung / innere Sammlung, Musikhörphase, Darstellung des Erlebten in einem gemalten Bild oder mit anderen kreativen Medien, Nachgespräch.


Bei der Auswahl der Musik werden die Symptomatik und die aktuelle Situation des Klienten berücksichtigt. Je nach Befindlichkeit und aktueller Lebenssituation kann die Musik-Imagination zu ganz unterschiedlichen Erlebnissen führen.


„Schöpferisch sein heisst, Wirklichkeiten verbinden, das Verborgene mit dem Erscheinenden“  (Krishnamurti)

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