Musiktherapie

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Musiktherapie wird im Rahmen von psychotherapeutischen Behandlungen eingesetzt. Dabei wird zu therapeutischen Zwecken selbst musiziert (aktive Musiktherapie) oder Musik gehört (rezeptive Musiktherapie).

Musik ist eine der elementarsten Formen der nonverbalen Kommunikation und spielte schon immer eine wichtige Rolle in der Menschheitsgeschichte, sei es in Form von Gesang, Sprechgesang, Instrumenten oder Rhythmus. In vielen Kulturen wurde und wird Musik in Heilzeremonien eingesetzt, so zum Beispiel im Schamanismus: Der Schamane beschwört durch das Schlagen der Trommel die Geister, setzt aber auch sich selbst und die Teilnehmer der Zeremonie in eine Art Trance. Ausserdem verwenden Schamanen oft Heillieder. In der Renaissance konnten körperliche, Geistes- und Gemütskrankheiten mit der sogenannten Arztmusik (Jatromusik) behandelt werden.
Die Musiktherapie hat sich parallel zur Psychotherapie aus musikästhetischen und musikpädagogischen Ansätzen entwickelt. Eine eigenständige musiktherapeutische Bewegung kam in Europa aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg zustande. Seit den 50er-Jahren wird die Musiktherapie weltweit an zahlreichen Universitäten, Fachhochschulen, Konservatorien und privaten Ausbildungsinstituten gelehrt.

Musik ermöglicht es dem Patienten, sich auf non-verbaler Ebene auszudrücken, zu kommunizieren, zu erleben und experimentell zu handeln. Dabei wird vor allem der Zugang zum Gefühlsbereich des Menschen gefördert, was „unsagbare“ oder verdrängte Inhalte zugänglich machen kann. Instrumente in die Hand zu nehmen und mit ihnen Klänge und Melodien zu produzieren, kann tief verborgene Gefühle anrühren.
Darüber hinaus fördert die Musiktherapie die Konzentrationsfähigkeit und die Entspannung und ermöglicht es, Aggressionen auf positive Weise auszuleben. Somit kann Musik Spannungen in Körper und Seele lösen und die Selbstheilung wiederbeleben.

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